Tag 4/5/6: Anklam, das Peenetal und Trassenmoor oder „wir kommen nochmal wieder!“

Nüchtern betrachtet stimmt diese Aussage eigentlich nicht ganz – denn, ob wir nochmal in Anklam in die Stadt gehen, ist noch unklar.

Da es heute ja keine große Fahrtstrecke zurückzulegen galt und der Vormittag eher trüb werden sollte, ließen wir den Tag langsam starten. Ich plante ein wenig am Tablet, Navi und Mobiltelefon und machte es mir vorne bei Solana gemütlich

Auf dem kurzen Weg nach Anklam (ca. 20 Kilometer) kamen wir an „Stolpe an der Peene“ vorbei und wir schlenderten kurz durch den nett hergerichteten Ort mit der Kettenfähre und den Klosterruinen.

Wir kamen auf jeden Fall am späten Vormittag in Anklam an und fuhren auf den Wohnmobilstellplatz am Wasserwanderplatz. Zum Glück ist das „Sonnendeck“ – unsere Rundsitzecke so hoch – dass wir über Hecke und Zaun direkt auf die Peene und den kleinen Yachthafen gucken konnten. Da sich das Wetter über Mittag ein wenig eintrüben sollte, machten wir es uns gemütlich – tranken einen Ingwertee und guckten so in die Gegend. So gegen 16 Uhr machten wir uns zu Fuß in die „Innenstadt“ von Anklam auf. Naja,…. Vielleicht tue ich der Stadt Unrecht – aber als Städtetrip brauchst du dir Anklam nicht auf die Liste deiner nächsten Reiseziele zu legen.

Die Häuserzeile rund um den Marktplatz ist schon schön gemacht

Wir gingen zurück zum Stellplatz und brachten unsere Hündin zum Mobil – wir merkten es schon, dass sie sich gerne in ihr komfortables Schlafabteil zurückziehen wollte.

Wir nahmen uns noch ein Getränk mit und setzten uns auf eine Bank am Yachthafen. Die Sonne ging so gerade unter und tauchte das gegenüberliegende, Schilf gesäumte Ufer in ein angenehmes Licht. Aufgrund des späten Samstag Nachmittages drang auch kaum Autolärm der nahegelegendes Peenebrücke zu uns.

Ab und zu fuhren kleine Fischerboot oder ein tolles „Restaurant-Schiff“ vorbei und scheuchten die Reiher, Gänse und anderes Federtier aus dem Schilfversteck.

Am Sonntag morgen fuhren wir recht früh ein paar Kilometer aus Anklam heraus – ins benachbarte Menzlin. Von hier aus wollten wir eine kleine Wanderung durch das Peenetal machen. Es gab mehrere Vogel- und Biberaussichtsplattformen. Leider schaffte es die Sonne noch nicht so ganz – wie eigentlich angekündigt – sich ihren Weg durch den Hochnebel zu bahnen. Es war trotzdem eine wirklich tolle Wanderung und wir schmiedeten Pläne für die nächsten Herbstferien. Vielleicht nehmen wir uns mal mehr Zeit für die Peene mit Ihrer Natur.

Auch die sogenannten Wikingergäber „Altes Lager Menzlin“ schauten wir uns noch an.

Überall lagen von Bibern gefällte Bäume herum und man konnte die lustigen Spuren ihrer „kleinen“ Zähne an den Stämmen sehen.

Nach ca. 2.5h waren wir wieder beim Mobil angekommen und wir machten uns auf den Weg zur „Sonneninsel Usedom“. Die Sonne hatte es schon fast geschafft, aber als wir über die Zecheriner Brücke fuhren, brach sie endgültig durch die Wolkendecke – perfekt!

Wir steuerten einen Super- und einen Drogeriemarkt in Zinnowitz an, nutzen die Dönerbude auf dem Parkplatz für einen wirklich erstklassigen Mittagssnack und fuhren – nachdem wir meinen Schwiegereltern auf dem Rückweg ihres Strandspazierganges begegneten – gegen 14 Uhr auf den Campingplatz „Ostseeblick“. Wir machten eine Ver-/Entsorgung und richteten uns auf unserem wirklich tollen Stellplatz ein. Dann bekamen wir Besuch von Gudrun und Wolfgang und wir besprachen unsere Ideen für die nächsten Tage.

Gegen Abend wurden die beiden dann durch Dominique und Marco abgelöst, die mittlerweile – wenn auch verspätet – ihre Unterkunft bezogen hatten. Wir nahmen ein kleines Getränk und besprachen mit den beiden ebenfalls die „facts und spots“ der nächsten Tage.

Die beiden machten sich dann am späten Abend zu Fuß durch den Wald auf zurück zum Hotel.

Wir hatten uns für Montag um ca. 10 Uhr verabredet und wollten gemeinsam am Strand in Richtung Karlshagen gehen, dann zum Yachthafen und auf einem Wiesenweg zurück nach Trassenheide. Für die knapp 15Kilometer planten wir mit Pausen 4-5 Stunden ein.

Es war eine schöne Tagestour bei tollem Wetter und Sonnenschein am Strand und mildem „Wanderwetter“ für den Rückweg über den Yachthafen und den Wiesenweg-Abschnitt.

Bevor wir uns für heute trennten, kehrten wir noch auf einen Kaffee bei meinen Schwiegereltern ein.

Zurück beim Stellplatz, machten wir uns ein schönes Abendessen und ließen, nachdem ich diese Zeilen getippt hatte, den Abend ausklingen.

Morgen treffen wir uns in Zinnowitz – aber erstmal „Gute Nacht!“

2 Kommentare zu „Tag 4/5/6: Anklam, das Peenetal und Trassenmoor oder „wir kommen nochmal wieder!“

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