Die ersten drei Tage oder „Der Osten ist schon cool!“….

Wir sind tatsächlich um kurz nach drei morgens los. Wir fuhren ohne Stress auf freien Bahnen in Richtung A20 und erreichten kurz nach Sonnenaufgang Rostock. Wir besorgten uns frische Brötchen und frühstückten in aller Ruhe.

Es folgte ein Spaziergang in Richtung Altstadt und wir schlenderten entspannt durch die Innenstadt zurück zum Reisemobil. Auf dem Hinweg sagte uns der „Backfischkutter“ am Kempowski Ufer schon zu, so dass wir uns entschlossen, gegen Mittag einen Strandkorb zu besetzen und ein wenig die Sonne zu genießen.

Gegen spätem Nachmittag kehrten wir im „Alten Fritz“ ein und gingen direkt zum Abendessen über. Aufgrund der frühen Anreise / Fahrt waren wir echt geschafft und so gingen wir kurz nach 20Uhr in die Kojen. Leider wurden wir gegen 2145 durch „Vollspacken“ geweckt, die unter monstermäßiger Lautstärke noch eine Runde Fußball zwischen ihren parkenden „Prollkarren“ spielen mussten. Kurz bevor Kate die „Rennleitung“ informieren wollte, gaben sie Ruhe und um 2220 waren sie verschwunden. Es dauerte trotzdem eine Weile, bis ich wieder in den Schlaf fand.

Nach einem weiteren Frühstück bei aufgehender Sonne am Stadthafen, machten wir uns auf in Richtung Rövershagen. Dort gibt es eine Hundeauslauffläche, die wir uns mit Solana anschauen wollten, bevor es auf den ersten „Track“ ging.

Der „Hundewald“ war genau das Richtige für unsere Windhündin und sie genoß mit uns den morgendlichen Spaziergang ohne Leine.

Dann ging es auf die Route 6 aus dem Trackbook „Nord-Ost“. Der Track war wenig spektakulär, jedoch eine schöne Alternative zur B105 von Rostock nach Stralsund.

Anschließend fuhren wir über die Rügenbrücke nach Rügen und es ging weiter zum Nationalpark Jasmund, bzw. dem Hauptparkplatz des Nationalparkzentrums „Königsstuhl“, auf dem man einen einfachen Reisemobilstellplatz für 18€ die Nacht findet.

Von hier aus unternahmen wir die knapp einstündige Wanderung zum Königsstuhl. Leider ist im Moment dort fast alles gesperrt, so dass wir ein kleines Stückchen weiter zur „Viktoriasicht“ gelaufen sind.

Nach der Rückkehr zum Reisemobil machten wir uns ein schönes Abendessen aus unserem „Campingkochbuch“ (wobei es kein Buch ist, sondern eine Sammlung von Rezeptkarten, die wir von Silke und Jens geschenkt bekommen haben). Wir weihten bei dieser Gelegenheit gleich die „Strandküche“ – unsere neue Gewürztheke (auch von Silke, Jens und Christian) ein. Wir gingen wieder extrem früh ins Bett – wurden aber nicht zwischendurch geweckt. Über Nacht waren auf dem Platz vielleicht 10 Mobile.

Am Freitag standen wir wieder zu „Schulzeiten“ (kurz nach 5 Uhr) auf und frühstückten noch im Dunkeln. Nach einer Ver-/Entsorgung fuhren wir nach Sassnitz – die Wettervorhersage war perfekt – und wir wollten zum Gakower Ufer und der Piratenschlucht. Die weißen Kreidefelsen würden zu der Zeit bestimmt toll in der Sonne aussehen.

Nach dem beeindruckenden Spaziergang fuhren wir wieder ein kleines Stück zurück in den Nationalpark – zum Startpunkt zur Route 4 „Der Weg der Kreide“ – ein weiterer Track aus dem oben genannten „Trackbook. Der Track war zwar wieder befestigt, aber das Kopfsteinpflaster war so „übel“ und teilweise so kaputt, dass wir wieder 1.5 Bar Druck aus den Reifen abließen und langsam an verschiedenen alten und neuen Kreideabbaugruben entlang schneckten….

Am Nachmittag fuhren wir nach Demmin, statteten Kathleens Opa einen Besuch ab und fuhren gegen 17 Uhr zum „Gutshof Liepen“. Hier entrichteten wir eine kleine Gebühr für die Übernachtung im Naturhafen und fuhren die 900m weiter zum abgelegen, kleinen Bootssteg in einem Seitenarm der Peene.

Nach einem weiteren Abendessen aus dem „Karten-Kochbuch“ sortierten wir noch ein paar Bilder, schauten schon ein paar Video-Schnipsel und ich schrieb diese Zeilen. Gegen 20 Uhr sind wir erneut in die Kojen gefallen….Schön….Ein weiterer toller Tag und nun regnet es. Das mag ich besonders: im Alkoven liegen und dem leichten Regen lauschen – mit der Hoffnung, dass die Vorhersage stimmt und es morgen Nachmittag wieder sonnig sein wird.

Morgen soll es nach Anklam gehen, aber jetzt gehe ich erstmal in mein „Alkovennest“. Gute Nacht, da draußen!

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