1. Tag: Die schnelle Fahrt durch´s graue Band

Am Freitag ging es gegen 1800 Uhr los. Wir hatten geplant bis in den Habichtswald zu fahren – dieser liegt ein paar Kilometer vor Kassel. Die ersten zwei Stunden fuhr Kate, dann wechselten wir und ich löste sie ab. Nach meinen 2 Stunden setzte ein fieses Schneetreiben ein. Das war aber nicht weiter wild, weil wir zu dem Zeitpunkt schon weiter als gedacht gekommen waren. Wir waren nicht „nur“ bis zum „Habichtswald“, sondern bis zum „Knüllwald“ gefahren… 😉

Die Anfahrt des spontan herausgesuchten Stellplatzes erwies sich als nicht ganz einfach, da die Zuwegung durch mehrere kleine Ortschaften führte. Überall lag bis zu 10cm Neuschnee und die Straßen war nicht geräumt. Unterhalb der Burgruine Wallenstein fanden wir ein Plätzchen.

Heute Morgen hatten wir während des Frühstücks einen kurzen Moment Sonne, aber danach war klar, dass wir den ganzen Tag durch ein „stationäres Schneeband“ fahren würden.

Nach dem Frühstück ging es weiter. Wir kamen aber – trotz des durchgehenden Schneetreibens – sehr gut voran… Es waren fast keine LKW´s auf der Bahn. Auffällig war allerdings, dass wir 80 Prozent der Einwohner Belgiens in ihren SUV´s mit Jetbag oder Skiausrüstung auf dem Dach an uns vorbeirasen sahen…

Gegen 1400 machten wir eine Pause in Nattheim – besorgten uns bei der örtlichen Pizza-/Dönerschmiede zwei wunderbare Pizzen und nutzen für 2 Stunden den kostenlosen Stellplatz. Ich schaltete über die AsfinAG APP „unterwegs“ die 10Tages-Vignette frei und wir überlegten, ob wir nicht hier übernachten wollten. Wir entschieden uns aber dann dafür, noch weiter an die Österreichische Grenze zu fahren.

Wir fanden dann nach weitere 1.5h am Badesee „Schwarzenberger Weiher“ ca. 25km vor Füssen einen geschotterten (wobei im Moment: „verschneiten“ ) Parkplatz für uns ganz alleine vor. Wir hatten gelesen, dass Übernachtungen hier erlaubt seien, man aber eine Parkgebühr entrichten muss…

Ob es nun erlaubt sei oder nicht, war uns eigentlich egal, da wir nachweislich auf einer Reise sind und zur Wiederherstellung,….ihr kennt das. Aber: offenbar wird der Parkautomat außerhalb der Badesaison am See wohl abgebaut. Wir hatten also keine Chance hier zu bezahlen…wie schade.

Ohne Automat keine Zahlungsmöglichkeit…

Morgen haben wir nun nur noch knapp 280 Kilometer vor uns und wir werden in Meran nach einem geeigneten Plätzchen Ausschau halten. Einen schönen Abend euch – egal wo ihr gerade so seid!

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