Viel Recherche oder „Re-open EU“

Eigentlich nutze ich im Moment jede freie Minute, um mich mit unserer geplanten Reise ins Baltikum zu beschäftigen. Es kommen fast täglich neue Informationen und „Bausteine“ hinzu. Das Ziel „Baltikum“ ergab sich im Frühjahr aus der Tatsache, dass Polen uns im Sommer durchreisen und Litauen und Lettland uns zu Urlaubszwecken – vollständig gegen Sars-CoV2 geimpft – einreisen lassen würden.

Allerdings stellt sich die Situation im Moment nun nicht mehr ganz so einfach da. Seit einigen Tagen gibt es die Seite (und dazugehörige App) „re-open EU“, auf der Informationen rund um Ein-, Aus, oder Durchreise und Aufenthalt gegeben sowie Seiten zu weiteren wichtigen Regeln, Verordnungen und Maßnahmen der jeweiligen Regierungen verlinkt sind. Da die EU Länder aber erst zum 1.Juli gemeinsam und dann (fast) einheitlich ihre Grenzen für den Tourismus öffnen wollen, herrscht auf diesen Seiten momentan noch eine schier unüberschaubare Fülle an unterschiedlichen Informationen und Regeln. Aber dazu nachher mehr.

„Step one“ war die Anschaffung von Literatur. Sehr gute Erfahrungen haben wir auf unseren Reisen immer mit den Reiseführern aus dem WOMO-Verlag gemacht und somit bestellten wir uns diesmal auch den Band 68 „Mit dem Wohnmobil ins Baltikum“ Auch bestellte ich seit langer Zeit mal wieder das „Tour-Set“ des ADAC.

Schon am Anfang der „Durchsicht“ des Buches „Mit dem Wohnmobil ins Baltikum“ wurde mir klar, dass wenn wir wirklich die netten, ruhigen und abseitsgelegenen Spots finden wollen, die nicht in Büchern und auch nicht im Netz verzeichnet sind, dann benötigen wir diesmal auch echte „Karten“. Seit 2013 hatten wir noch nie Straßenkarten an Bord, sondern wir kamen immer gut mit heruntergeladenen Karten für unsere beiden Navigationsprogramme „Sygic“ und „TomTom“ klar, oder holten uns zur Not eine zoombare Satellitenansicht über google maps.

In diversen Offroad und Overlanding-Foren fand ich auch den Hinweis zu verschiedenen Offroad-Navigations-Apps. Ich entschied mich nach dem Studium mehrerer Seiten für die Software Oruxmaps. Ich muss ja leider auch immer im Auge behalten, dass aufgrund des „US-Banns“ gegen HUAWEI auf meinen beiden high-end Geräten durch das Fehlen von den Google-Diensten nicht jede Software läuft.

Oruxmaps arbeitet mit einer Vielzahl von verschiedenen Karten zusammen und man kann sogar eigene Papierkarten digitalisieren und Koordinaten kalibrieren, so dass diese dann in der App nutzbar sind. Allein auf der Projekt-Seite gibt es eine große Linksammlung zu den unterschiedlichsten Karten.

Köningsber und die südliche „Kurische Nehrung“

Für die – falls sie denn erlaubt sein sollte – Durchreise durch die Exklave „Oblast Kaliningrad“, also unsere Überfahrt über die Kurische Nehrung nach „Königsberg“ sind eine Menge an Dingen zu beachten, bzw. vorzubereiten. Unter anderem brauchen wir aktuelle Reisepässe (ich hatte bis dato gar keinen und Kate´s war 2013 abgelaufen), die wir uns beim Meldeamt bestellten. Aber auch das geht im Moment natürlich nicht einfach so, sondern es ist ein „Corona-Termin“ mit dem Sachbearbeiter abzumachen. …checked, erledigt…

Eine Auslandskrankenversicherung haben wir über den ADAC abgeschlossen und nun habe ich gerade eine Versicherungsbestätigung in Englisch und Russisch angefordert.

Noch könnten wir die Visa (e-Visum) eh noch nicht für unseren Reisezeitraum beantragen, aber mit Sorge schaue ich auf die Seite der Botschaft der Russischen Föderation, da die Ausstellung von Touristen-Visa im Moment komplett ausgesetzt ist.

seit dem 16.03.21 ist die Ausstellung von E-Visa ausgesetzt.

Gestern las ich im Netz, dass tatsächlich ab heute (10.06.21) die CovPass-App ausgerollt wird, also die APP, mit der man sein digitales Impfzertifikat über einen QR-Code nachweisen kann. Wer die „Corona-Warn-App“ des RKI benutzt, braucht keine weitere APP, aber da meine „Warn App“ ja ein Nachbau des Originals (aufgrund des fehlenden Google App Stores) ist, und in den Updates immer mehrere Wochen hinterher hinkt, werde ich wohl erst eine zweite App parallel nutzen müssen. Da wir beide Dienstag den zweiten Impftermin mit Biontech/Pfizer´s Comirnaty hatten, können wir uns dann ab Montag bei einer Apotheke das digitale Zertifikat für die Apps abholen.

Es ist aber sowie ein Wahnsinn, welche Aufgaben die vielen Apps alle übernehmen und Länder-übergreifend arbeiten. Über Re-Open EU kann man schon sehen, welche Länder die digitalen Impfzertifikate ausstellt, bzw. einlesen und über ein internationales Gateway verarbeiten kann. Mit Hilfe des digitalen Zertifikats können sich Touristen mit vollständiger Impfung dann wie „normale“ Bürger in den jeweiligen Ländern mit den Privilegien der „Geimpften“ bewegen. Die Entwicklung ist spannend, da täglich mehr Informationen dazu ausgegeben werden.

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