09.-11.04.21 „Unser Wangerland“ – Teil 1

Nachdem wir die Osterfeiertage getrennt verbracht hatten – ich war in Quarantäne, da meine Corona-Warn-App mir einen Kontakt mit einer „positiven Person“ anzeigte und Kate zur ihrer Familie nach MV gefahren war – wollten wir das letzte Wochenende unserer Osterferien noch ein wenig das Mobil nutzen. Also überlegten wir uns einen Tagesausflug nach Dykhausen an den Ems-Jade-Kanal zu machen. Dort könnten wir nett stehen und mit Blick auf den Kanal ein wenig an unseren Gutachten arbeiten.

In einer Kurzmitteilung (es gibt tatsächlich noch Kommunikation über SMS…) erfuhren wir, dass Simone und Kai von Samstag auf Sonntag in Hooksiel auf ihrer Yacht „Neuland“ sein würden. Hm… Dann müssten wir erst nur zu Übernachtung wieder nach Hause fahren, um dann am nächsten Tag wieder ins Wangerland zu fahren. Da muss es doch eine andere Möglichkeit geben. Die gab es…. Wir telefonierten kurz mit Freunden aus Hennef(Sieg), die sich ein Grundstück im Wangerland gekauft hatten und fragten, ob wir dort nicht einfach auf ihrem Privatgrundstück „übernachten“ könnten. Klar – können wir. Super….

Allerdings gab es ein Problem: aufgrund des langanhaltenden Regens und des noch nicht wirklich erschlossenen Grundstücks gab es keinen besonders einladenden Untergrund.

Also doch nach Hause fahren? Mir kam eine andere Idee. Freunde von uns haben in der Nähe ein Haus, das etwas abseits steht – mit großem Garten und eventuell einer Parkmöglichkeit für uns. Kurze Nachricht – keine SMS – und ein paar Minuten später wurden wir willkommen geheißen.

Da wir alle gerade negativ getestet waren, entschlossen wir uns – nach einem Begrüßungsbier – in die gemütliche Wohnküche der beiden zu verholen und bestellten uns eine Pizza. Nachdem wir die beiden eine wirklich längere Zeit nicht getroffen hatten, hatten wir viel zu erzählen. Und die beiden Hunde freuten sich auch so…

Am nächsten morgen machten wir uns auf und wollten bereits zu Frühstück an der Schleuse in Hooksiel stehen. Kaum zu glauben, was wir dort sahen. Das etliche Wohmobilisten sich nicht an das Übernachtungsverbot in NDS hielten, war uns klar, dass es aber Menschen gibt, die dann auch noch morgens vor den Augen aller auf einem betonierten Parkplatz ihre Tanks leeren, hatte eine neue Dimension…

Nachdem ein anderer Womo-Fahrer den „Tankentleerer“ angesprochen , ich ihn dann noch verbal unterstützt hatte, frühstückten wir und fuhren nach Kais Anruf in die Marina…

Es war – um draußen zu sitzen – viel zu kalt….Allerdings hatten wir uns eh nur auf ein „Stegbier“ verabredet, da wir abends noch vom Mobil aus an einem „online-Escape-Room“ mit Basti und Hanne teilnehmen wollten. Aus dem Bier wurde jedoch Glühwein.

Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück nach Hause.

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