Dinkelsbühl / Rothenburg o.d.T

Wir verkürzten spontan unseren ursprünglichen Plan fast eine Woche auf der „Romantischen Straße“ zu fahren. 2 Faktoren waren kamen dafür zusammen: 1. Die Wetterprognose der nächsten Tage versprach eine „Hitzewelle“ und 2. unsere Freunde und ehemaligen Wassersportkameraden Silke und Jens meinten, dass wenn wir auf eine „Elli-Tour“ (Spritztour mit der Lotus Elise) in die Nähe kämen, könne man sich ja treffen. Spontan schnappten wir uns den Winzer-Atlas und schauten, was es so für Optionen gab. Spontan entschlossen wir uns am Freitag eine Station in der Nähe von Würzburg bei einem Winzer (Winzerhof-Baumann) zu machen, um uns am Samstag in Alzenau mit der „Elli-Crew“ zu treffen. Wir könnten beim „Hofgut-Hörstein“ stehen und Silke und Jens würden im gegenüber gelegenen Hotel „Käfernberg“ nächtigen. Aus der Idee wurde nach mehreren Telefonaten so langsam Realität und Jens meldete auch „Erfolg“ bei der Buchung.

Somit wollten wir zuerst über Tag Dinkelsbühl eine Visite abstatten um dann gegen Abend nach Rothenburg weiter zu fahren. Beide Städte verfügen über sehr citynahe Stellplätze, die wir dann nutzen wollten. Bereits auf der Fahrt waren die Ortschaften entlang der Route immer „romantischer“. Man hatte bei so mancher Ortsdurchfahrt das Gefühl, man würde durch französische Orte fahren.

Gleich eines vorweg: Beide Städte sind super schön, aber beide haben – aus meiner Sicht – noch viel mit einem verbesserten Verkehrkonzept zu tun. In diesen wirklich wunderbaren Innenstädten uneingeschränkten Auto-Verkehr zuzulassen, ist in meinem Verstädnis ein Wahnsinn… Es gab tatsächlich Menschen, die nicht – so wie wir – die vorgesehenen Stellplätze, oder PKW-Parkplätze für 2-4 Euro nutzten, sondern tatsächlich (erlaubterweise) mit ihren 7Meter-Mobilen direkt in die Altstadt gefahren sind. Das dort Anwohner fahren und parken – OK. LKW´s für die Versorgung – auch OK. Aber Besucher – ein NoGo.

Dementsprechend mag Dinkelsbühl vielleicht den Focus-Titel „schönste Innenstadt Deutschlands“ tragen, der Spaziergang durch die Stadt nervte uns jedoch, da es laut und stressig war…

Nach 3 Stunden in Dinkelsbühl fuhren fuhren wir nach Rothenburg weiter.

Zwei große ehemalige PKW-Parkplätze waren zu Reisemobil-Stellplätzen umfunktioniert worden. Trotz unserer ursprünglichen Angst , dass wir – auch gerade in Coronazeiten – keine freien Stellplätze in den Städten bekommen würden, bewahrheitete sich nicht. Es gab in Dinkelsbühl und in Rothenburg noch Platz (in Rothenburg sogar einen Schattenplatz). Gegenüber vom Stellplatz in Rothenburg gab es einen Griechen mit Aussenbereich, der um 1730 Uhr öffnete – genug Zeit um in 2 Stunden die Stadt bei Tageslicht zu erkunden – bevor wir dort eine Platte einnehmen würden.

Rothenburg gefiel mir persönlich wesentlich besser – es gab tatsächlich einzelne Strassen und Bereiche, die für PKW gesperrt waren.

Nach dem ersten „Kennenlernen“ sind wir direkt zum Griechen und nach der ersten „Fressnarkose“ starteten wir zur selbstorganisierten kleinen „Nachtwanderung“. Die abendlichen Führungen sind zur Zeit abgesagt, aber die Lichter an der Mauer waren auch ohne Führung beeindruckend.

Heute morgen machten wir uns gemütlich fertig und fuhren – nachdem wir nach einer kleinen „Such-Odyssee“ unseren vierten „Flat-Jack“ aus der Packstation geholt hatten – weiter nach Wertheim zum Winzerhof Baumann. Dort machten wir eine kleine Weinprobe versuchten in der Hitze irgendwie den Nachmittag zu überstehen.

Das Video gibt’s morgen, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit müssen wir uns mit Cindy noch Mal auf den Weg in die Weinberge machen.

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